Danke an Bullyicehockey für den Artikel zum gestrigen Spiel in Bonn.

Bonn vs. Aachen / Wille gegen Kaltschnäuzigkeit

Beim ersten Heimspiel nach den Sommerferien legte der RSC Aachen einen guten Start hin, nach nur 26 Sekunden schoß Dominik Heulmanns das erste Tor mit Vorlage von Sebastian Wiegmann. Fünf Minuten später schaffte Kaarst den Ausgleich, aber mit weiteren Toren vonTimm Evers, Christoph Lux und wieder Dominik Heulmanns mit Sebastian Wiegmann, sowie Benedikt Wiethof mit Vorlage von Joachim Ros-Lorry ging Aachen mit 5:1 Führung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel schoßen beide Mannschaften drei Tore, bei Aachen trafen zweimal Christoph Lux mit Vorlagen von Joachim Ros-Lorry und Markus Bader und Dominik Heulmanns mit Vorlage von Timm Evers.

Das dritte Drittel verlangte den Nerven der Aachener Zuschauer einiges ab. In der 56. Minute gelang den Kaarstern der Ausgleich, kurz darauf spielte Aachen noch zwei Minuten in Unterzahl. Erst 47 Sekunden vor Ende gelang Sebastian Wiegmann das spielentscheidene Tor zum 9:8.

Das nächste Heimspiel ist nächsten Samstag, den 16. September um 13 Uhr, gegen Fortuna Bonn Thunder I.

Die Sommerferien sind vorbei und damit auch die Hallentraingsfreie Zeit des RSC Aachen. Das Training startet am Freitag, den 1.9.17 für die Jugendspieler um 18:30 Uhr und für die Herren- und Damenspieler um 20:00 Uhr.

Die nächsten Heimspiele der Herrenmannschaft finden am Samstag, den 9.9 gegen die Crash Eagels Kaarst und am Samstag, den 16.9 gegen Fortuna Bonn Thunder jeweils um 13 Uhr statt.

...herrschte am Sonntag Nachmittag auf der legendären Rennstrecke von Le Mans, als um 16 Uhr das 24 Stunden Rennen endete.

 

Siegerehrung der Damen Duos – in der Mitte Ulla (mit Flasche) und Theresa (mit Pokal) bei der Sektdusche

 

Dort wo 2 Wochen zuvor noch die Boliden von Porsche und Toyota mit viel Lärm ihre Runden drehten war jetzt nur das leise Surren der Inlineskates von ca. 1000 Speedskatern zu hören, die sich Runde um Runde den Berg zum Dunlop-Bogen hinauf quälten.

Mit Theresa Ricke (RSC Aachen) und Ulla Hingst vom Tri-Sport-Lübek hatten sich zwei absolut gleichgesinnt-verrückte vorgenommen die 24 Stunden auf Rollen als Zweierteam (Duo) zu bewältigen.

Und wie sie das taten – gleich vom Start weg übernahmen sie die Führung in ihrer Kategorie und bauten diese kontinuierlich aus. Nach 13 Stunden 13 Runden Vorsprung – da war der Sieg schon fast vorprogrammiert. Aber getreu dem Spruch, dass die Ente hinten fett ist, mussten die restlichen 11 Stunden erst noch bewältigt werden. Tatsächlich schien das Verfolgerduo nach Sonnenaufgang nochmal die zweite Luft zu bekommen, jedenfalls konnten sie ihre Rundenzeiten gegenüber der Nacht deutlich steigern.

Damit wurden auch alle Hochrechnungen, wann Theresa und Ulla den Sieg in der Tasche hätten, wieder über den Haufen geworfen.

Aber nach 24 Stunden hatten die beiden mehr als 280 km auf der Uhr – jede wohlgemerkt – und das reichte dann doch zu einem klaren Sieg mit fast 40 km Vorsprung.

 

Nach 2015 und 2016 waren die Inlineskater auch in diesem Jahr wieder Teil der „Cologne Classics“, die am Pfingstwochenende in Köln Longerich stattfanden. Als drittes Rennen der diesjährigen WSC-Serie, standen  45 Minuten + 1 Runde auf einem Rundkurs von 2,2 km auf dem Programm.

Nachdem die ersten beiden WSC-Rennen (Ostersamstag in Paderborn und am 1. Mai in Büttgen) in z.T. heftigem Regen ausgetragen werden mussten, sah es in diesem Jahr zum ersten Mal nach einem trockenen, vielleicht sogar sonnigen Rennen aus. Nicht nur aus diesem Grund machte sich deshalb eine große Gruppe aus dem Dreiländereck auf den Weg nach Köln. Für das WSC-Team  traten Dietmar Heidingsfeld, Christian Maus, Hendrik Nieuwland, Thomas Eisenburger und, ebenfalls im RSC-Trikot, Robert Wendler von den Limburgse Schaatsvrienden an. Der SV Germania Dürwiß war durch Norbert Jerzynski und Friedel Dickmeis vertreten. Theresa Ricke konnte verletzungsbedingt leider nicht in Köln antreten.

Pünktlich um 14:00 h wurde das Rennen bei gutem Wetter (sonnig/bewölkt) mit 79 Herren gestartet. Unmittelbar darauf wurden die 36 Damen auf den Rundkurs geschickt. Aufgrund der guten und schnellen Strecke, war das Renntempo von Beginn an relativ hoch. Bei den Herren bildete sich schnell eine größere Spitzengruppe um Markus Pape heraus, bei der sehr schnell deutlich wurde, dass der Sieg in dieser Gruppe bleiben würde. Aber auch bei den Verfolgergruppen konnte das Renntempo relativ hoch gehalten, da die Führungsarbeit durch ständige Wechsel auf viele Gruppenmitglieder verteilt wurde. Nach einigen Minuten zogen jedoch dunkle Wolken auf, aus denen dann auch leichter Regen fiel und damit wurde die Strecke nach 2-3 Runden teilweise sehr glatt. Da fast alle, ob der guten Wetterprognosen, auf Trockenrollen gesetzt hatten, führte dies zu einer Verringerung des Renntempos, da insbesondere in den Kurven die Sturzgefahr nun relativ hoch war.

Die RSC-Starter Dietmar, Robert, Christian und Thomas waren fast über die gesamte Renndistanz in einer ca. 15 Mann starken Verfolgergruppe und zeigten eine sehr homogene Teamleistung. Nach etwa 2/3 des Rennens setzte sich Christian (der als einziger Aachener Regenrollen montiert hatte) von dieser Gruppe ab und konnte einen deutlichen Vorsprung herausarbeiten, den er bis zum Schluss des Rennens halten konnte, so dass er als 30. des Gesamtfeldes und 6. der Aktiven das Rennen beendete. Da der Nieselregen nach etwa 10 Minuten aufhörte, konnte die Strecke wieder abtrocknen, so dass in den letzten beiden Runden fast wieder optimale Bedingungen herrschten. Der Zielsprint der Verfolgergruppe um die Aachener Robert, Dietmar und Thomas begann in der letzten Kurve vor dem Ziel. Thomas kam am Besten aus der Kurve und sprintete an die Spitze der Gruppe. Kurz vor dem Ziel wurde er jedoch noch von dem Bonner Michael Hecken überholt, so dass er als Gruppenzweiter (32. des Gesamtfeldes und 7. AK 50) das Ziel erreichte. Nur 25/100.sek später beendete Robert das Rennen (34., 8. AK 50) und weitere 2 Sekunden darauf folgte Dietmar (39., 12. AK 50). 

Auch die anderen drei Starter aus dem Dreiländereck zeigten eine sehr ausgeglichene Leistung und beendeten als 65. (Norbert; 22. der AK 50), 66. (Hendrik; 13. der AK 30) und 68. (Friedel; 7. der AK 60) das Rennen. Für Norbert war es das erste Rennen seit 2 Jahren, nachdem er sich bei den 24H von Les Mans 2015 eine schwere Verletzung zugezogen hat. Für Hendrik war es überhaupt erst das zweite Rennen (den Paderborner Osterlauf konnte er aufgrund eines technischen Defektes nicht beenden). Friedel ist mit dem Handikap einer Verletzung ins Rennen gegangen.

 

Christian, vor Robert, Thomas und (verdeckt) Dietmar              Foto: Hermann-Josef Heinisch

Das Herrenrennen gewann Markus Pape vor Pawel Ciezki und Michael Puderbach, die quasi zeitgleich über die Ziellinie fuhren.

Auch bei den Damen gab es den Favoritensieg. Claudia Maria Henneken fuhr (ebenfalls fast zeitgleich) mit Aniela Dymiszkiewicz ins Ziel, den dritten Platz erreichte Silke Zimmermann vor Silke Röhr (+4/100 sek).

Wieder war das Kölner Rennen die Reise wert, und nicht nur weil das Euregio Speedteam dank einer sehr homogenen Leistung den sechsten Platz der Teamwertung festigte. Die Cologne Classics sind ein Rennen, dass aufgrund der langen Tradition sehr gut organisiert ist und zu dem wir Speedskater gerne wiederkommen.


4. Juni 2017        Köln „Cologne Classic“                                45 min + 1 Runde            WSC

30. (6. Aktive)

Christian Maus

13 R. = 28,6 km

00:56:01,79

RSC Aachen

32. (7. AK50)

Thomas Eisenburger

12 R. = 26,4 km

00:51:51,91

RSC Aachen

34. (8. AK50)

Robert Wendler

12 R. = 26,4 km

00:51:52,16

Limburgse Schaatsvrienden

39. (12. AK50)

Dietmar Heidingsfeld

12 R. = 26,4 km

00:51:54,93

RSC Aachen

65. (22 AK50)

Norbert Jerzynski

10 R. = 22,0 km

00:51:09,51

SV Germania Dürwiß

66. (13. AK30)

Hendrik Nieuwland

10 R. = 22,0km

00:51:37,76

RSC Aachen

68. (7. AK60)

Friedel Dickmeis

10 R. = 22,0 km

00:52:33,69

Germania Dürwiß